Max Pothmann | Autor | Bühnenbild & Requisitenbau | Köln-Bonn
Mehr Infos auf meiner Webseite www.maxpothmann.de

08.11.2014

Flashback #5 UNTITLED | Matilde Mørk

Matilde and I studied together at Danseværkstedt in Copenhagen. We were both around twenty years old and our wish to become professional dancers was quite new - considering our age we'd had little training. After finishing the one-year-course in Copenhagen Matilde went to England to study dance in Leeds, I went to Essen to study German Dance Theatre at Folkwang. For about seven years I passed through Copenhagen almost every summer on my way north to Sweden and Norway. We met and shared our experiences as aspiring dancers. 

After moving back to Denmark Matilde, founded Mørkdans and began to train as dance therapist. Over the years our connection thinned out - but the internet is a good place to reconnect.

A couple of weeks ago I came across some of Matilde's work on Vimeo. This one I like especially - there is a simplicty in it that is difficult to find. It reminded me of a show of Yvonne Rainer's work at Museum Ludwig in 2012. Matilde told me later, that it was in fact a reinactment of a Yvonne Rainer's Trio A.
 

06.11.2014

Treibgut #01

Ein neues Projekt: Ich baue in Zusammenarbeit mit Marko Rettig von der Drahtflechterei Artikel aus Europaletten. Das erste Stück ist eine Klavierbank. Bei Interesse meldet euch gerne.









04.11.2014

MUSKAT als Vorband von Wallis Bird im Bahnhof Langendreer, Bochum

Gestern spielte Wallis Bird im Bahnhof Langendreer in Bochum. Die Irish Times schrieb: "Her sheer visceral energy could kick-start an entire economy…" Das war keine große Übertreibung. Mir juckt jetzt noch die Kopfhaut, könnte man sagen.

Als Vorband spielte die Band Muskat aus Köln in Zweierbesetzung, bestehend aus Olivia Sawano und Miriam Berger. Wallis Bird war super, aber Muskat gefiel mir noch besser. Sie blasen mir vielleicht nicht die Kopfhaut weg, aber ich bekomme Gänsehaut und ein warmes Herz. Well, it's easy to say that...

30.10.2014

Ein Fingerhut voll Fernweh


www.xenondesigns.net

Seit ich fünfzehn bin träume ich davon, mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Peking zu fahren. Dieses Video von Stanislas Giroux weckt erneut mein Fernweh. Das Fernweh ließ sich nicht davon beeindrucken, dass mir von einigen Monaten eine Russin sagte, mit dieser Eisenbahn zu fahren sei so ungefähr das Unbequemste und Sinnloseste, was man tun könne.

28.10.2014

Bild des Tages #71


Stamm einer toten Pappel am Rheinufer bei Karlsruhe. Das Holz wirkt so porös, man meint, man müsse nur dagegen treten um diesen Rest eines stattlichen Baumes umzuwerfen. Längst wird er bevölkert von Millionen von Insekten, von Pilzen und - im sich auflösenden Wurzelwerk - von allerlei Nagern.

27.10.2014

Bild des Tages #70


Dieses Jahr, da sind sich alle einig, war ein gutes Pilzjahr. Für Städter wie mich bleibt das Pilzesammeln ein exotisches Vergnügen. Zu selten zieht man los, um ausgiebig mit geschärftem Blick abseits der Wege durch den Wald zu streifen. Zu lückenhaft ist das Wissen um essbare Sorten und gute Stellen, an denen sie wachsen.

Diese Pilze sind nicht essbar, soviel ist sicher. Ich fand sie im Hardtwald bei Karlsruhe.

23.10.2014

Mit Kreide bloggen


Nun hat die Körnerstrasse ihr Infobrett. Das Geld dafür wurde am Tag des guten Lebens durch eine Tombola gesammelt, veranstaltet von der Drahtflechterei, einem tollen Geschäft hier in der Straße. 

Ich habe dafür eine Siebdruckplatte mit Tafellack lackiert und  ein Kästchen für Kreide montiert. Das Schild mit der Überschrift hat Steffi Halbauer gestaltet. 

Anwohner können sich Nachrichten schreiben, auf Veranstaltungen hinweisen, zu Diskussionen anregen und Kleinanzeigen aufsetzen. Und wer will, kann live und mit Kreide bloggen. 

22.10.2014

Erster mobiler Post


Und hier ist er: Mein erster mobiler Post. Bislang hatte ich ein geschenktes Nokia mit 3-Megapixel-Kamera. Hier also der Beginn einer neuen Phase, jetzt fotografiere ich mit einem Blackberry mit 8.

21.10.2014

29.09.2014

Momentaufnahme

Es hat geregnet.
Meine Füße frieren wieder. Sie werden die nächsten sechs Monate frieren. Solche Sätze soll man nicht sagen: Das ist nicht optimistisch genug. Es ist 18:50 und dunkelt bereits, irgendwo am Horizont zieht die Zeitumstellung ihre Kreise. Wieder sind die sechs besseren Monate des Jahres vergangen. Was jetzt kommt: Dunkelheit, Kälte, schlecht gelüftete Räume, hochgezogene Schultern, verbreitete Übellaunigkeit in der Straßenbahn. Gemütlichkeit. Die auch, wenn man sich die Zeit dafür nimmt. Meine Hängematte und ich: wir werden das schon schaffen...

16.09.2014

Internet-Fernsehen: High Maintenance

Dieses Goldkorn fand ich über einen Artikel in einer Sommerausgabe des New Yorker. Das Magazin war aus dem Gepäck eines unserer WG-Zaungäste, in diesem Fall ein sanfter Jazzpianist, in der Klolektüre gelandet. 

In High Maintenance geht ein radfahrender Gras-Dealer in New York (meistens in Brooklyn) seiner Arbeit nach. Er besucht die Leute zuhause und erlebt Geschichten mit schrägen Typen; ein prokrastinierender Schriftsteller in Frauenkleidern, eine krebskranke Frau ohne Appetit, zwei Superarschlöcher, ein verkorkstes Pesachfest. 

Die Episoden variieren in ihrer Länge zwischen 5 und 15 Minuten - das Netzformat befreit von festen Längenvorgaben. Nicht nur merkt man allen Beteiligten große Freude bei der Arbeit an - auch die Form des Geschichtenerzählens überzeugt durch Humor und menschliches Gespür. 

Die hier verlinkte Episode, Quasim zeigt einen jungen Mann, der nach dem "Uberman-schedule" lebt. Er schläft pro Tag nur zwei Stunden, verteilt auf sechs 20-minütige Einheiten. Ein Anreiz, mich durch die Schlafartikelsammlung bei Wikipedia zu lesen. 

I think I sleep segmented...


A web series.

Created / Written / Directed By: Katja Blichfeld and Ben Sinclair
Executive Produced By: Katja Blichfeld, Russell Gregory, Ben Sinclair

For more episodes visit helpingyoumaintain.com/episodes

10.09.2014