Max Pothmann | Autor | Bühnenbild & Requisitenbau | Köln-Bonn
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30.10.2014

Ein Fingerhut voll Fernweh


www.xenondesigns.net

Seit ich fünfzehn bin träume ich davon, mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Peking zu fahren. Dieses Video von Stanislas Giroux weckt erneut mein Fernweh. Das Fernweh ließ sich nicht davon beeindrucken, dass mir von einigen Monaten eine Russin sagte, mit dieser Eisenbahn zu fahren sei so ungefähr das Unbequemste und Sinnloseste, was man tun könne.

28.10.2014

Bild des Tages #71


Stamm einer toten Pappel am Rheinufer bei Karlsruhe. Das Holz wirkt so porös, man meint, man müsse nur dagegen treten um diesen Rest eines stattlichen Baumes umzuwerfen. Längst wird er bevölkert von Millionen von Insekten, von Pilzen und - im sich auflösenden Wurzelwerk - von allerlei Nagern.

27.10.2014

Bild des Tages #70


Dieses Jahr, da sind sich alle einig, war ein gutes Pilzjahr. Für Städter wie mich bleibt das Pilzesammeln ein exotisches Vergnügen. Zu selten zieht man los, um ausgiebig mit geschärftem Blick abseits der Wege durch den Wald zu streifen. Zu lückenhaft ist das Wissen um essbare Sorten und gute Stellen, an denen sie wachsen.

Diese Pilze sind nicht essbar, soviel ist sicher. Ich fand sie im Hardtwald bei Karlsruhe.

23.10.2014

Mit Kreide bloggen


Nun hat die Körnerstrasse ihr Infobrett. Das Geld dafür wurde am Tag des guten Lebens durch eine Tombola gesammelt, veranstaltet von der Drahtflechterei, einem tollen Geschäft hier in der Straße. 

Ich habe dafür eine Siebdruckplatte mit Tafellack lackiert und  ein Kästchen für Kreide montiert. Das Schild mit der Überschrift hat Steffi Halbauer gestaltet. 

Anwohner können sich Nachrichten schreiben, auf Veranstaltungen hinweisen, zu Diskussionen anregen und Kleinanzeigen aufsetzen. Und wer will, kann live und mit Kreide bloggen. 

22.10.2014

Erster mobiler Post


Und hier ist er: Mein erster mobiler Post. Bislang hatte ich ein geschenktes Nokia mit 3-Megapixel-Kamera. Hier also der Beginn einer neuen Phase, jetzt fotografiere ich mit einem Blackberry mit 8.

21.10.2014

29.09.2014

Momentaufnahme

Es hat geregnet.
Meine Füße frieren wieder. Sie werden die nächsten sechs Monate frieren. Solche Sätze soll man nicht sagen: Das ist nicht optimistisch genug. Es ist 18:50 und dunkelt bereits, irgendwo am Horizont zieht die Zeitumstellung ihre Kreise. Wieder sind die sechs besseren Monate des Jahres vergangen. Was jetzt kommt: Dunkelheit, Kälte, schlecht gelüftete Räume, hochgezogene Schultern, verbreitete Übellaunigkeit in der Straßenbahn. Gemütlichkeit. Die auch, wenn man sich die Zeit dafür nimmt. Meine Hängematte und ich: wir werden das schon schaffen...

16.09.2014

Internet-Fernsehen: High Maintenance

Dieses Goldkorn fand ich über einen Artikel in einer Sommerausgabe des New Yorker. Das Magazin war aus dem Gepäck eines unserer WG-Zaungäste, in diesem Fall ein sanfter Jazzpianist, in der Klolektüre gelandet. 

In High Maintenance geht ein radfahrender Gras-Dealer in New York (meistens in Brooklyn) seiner Arbeit nach. Er besucht die Leute zuhause und erlebt Geschichten mit schrägen Typen; ein prokrastinierender Schriftsteller in Frauenkleidern, eine krebskranke Frau ohne Appetit, zwei Superarschlöcher, ein verkorkstes Pesachfest. 

Die Episoden variieren in ihrer Länge zwischen 5 und 15 Minuten - das Netzformat befreit von festen Längenvorgaben. Nicht nur merkt man allen Beteiligten große Freude bei der Arbeit an - auch die Form des Geschichtenerzählens überzeugt durch Humor und menschliches Gespür. 

Die hier verlinkte Episode, Quasim zeigt einen jungen Mann, der nach dem "Uberman-schedule" lebt. Er schläft pro Tag nur zwei Stunden, verteilt auf sechs 20-minütige Einheiten. Ein Anreiz, mich durch die Schlafartikelsammlung bei Wikipedia zu lesen. 

I think I sleep segmented...


A web series.

Created / Written / Directed By: Katja Blichfeld and Ben Sinclair
Executive Produced By: Katja Blichfeld, Russell Gregory, Ben Sinclair

For more episodes visit helpingyoumaintain.com/episodes

10.09.2014

31.08.2014

Bild des Tages #68

A wie August

Dieser Monat war Arbeit. Die Zeit bestand nur aus Fahren, Training, Proben und Büroarbeit. Heute Abend tanzen wir zum letzten Mal mit der koreanischen Trust Dance Company auf der Domtreppe, in der St. Gertrud Kirche und im Rautenstrauch Joest Museum.

Ob es nochmal sommert?

28.07.2014

Zurück aus Tschechien


Gestern Abend bin ich vom zweiwöchigen Sommerlager in Tschechien zurückgekehrt. Zum ersten Mal leitete ich für die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. ein Sommerlager zum Thema Performance Kunst. Wir hatten 9 Teilnehmer aus 5 Ländern, mit denen wir im Kulturzentrum von Lenka Holikova im nordböhmischen Řehlovice arbeiteten. Am Ende gab es eine lustige Abschlussvorstellung, zum Teil in diesem Raum, der sich wunderbar für Klänge eignete.