Max Pothmann | Autor | Bühnenbild & Requisitenbau | Köln-Bonn
Mehr Infos auf meiner Webseite www.maxpothmann.de

23.10.2014

Mit Kreide bloggen


Nun hat die Körnerstrasse ihr Infobrett. Das Geld dafür wurde am Tag des guten Lebens durch eine Tombola gesammelt, veranstaltet von der Drahtflechterei, einem tollen Geschäft hier in der Straße. 

Ich habe dafür eine Siebdruckplatte mit Tafellack lackiert und  ein Kästchen für Kreide montiert. Das Schild mit der Überschrift hat Steffi Halbauer gestaltet. 

Anwohner können sich Nachrichten schreiben, auf Veranstaltungen hinweisen, zu Diskussionen anregen und Kleinanzeigen aufsetzen. Und wer will, kann live und mit Kreide bloggen. 

22.10.2014

Erster mobiler Post


Und hier ist er: Mein erster mobiler Post. Bislang hatte ich ein geschenktes Nokia mit 3-Megapixel-Kamera. Hier also der Beginn einer neuen Phase, jetzt fotografiere ich mit einem Blackberry mit 8.

21.10.2014

29.09.2014

Momentaufnahme

Es hat geregnet.
Meine Füße frieren wieder. Sie werden die nächsten sechs Monate frieren. Solche Sätze soll man nicht sagen: Das ist nicht optimistisch genug. Es ist 18:50 und dunkelt bereits, irgendwo am Horizont zieht die Zeitumstellung ihre Kreise. Wieder sind die sechs besseren Monate des Jahres vergangen. Was jetzt kommt: Dunkelheit, Kälte, schlecht gelüftete Räume, hochgezogene Schultern, verbreitete Übellaunigkeit in der Straßenbahn. Gemütlichkeit. Die auch, wenn man sich die Zeit dafür nimmt. Meine Hängematte und ich: wir werden das schon schaffen...

16.09.2014

Internet-Fernsehen: High Maintenance

Dieses Goldkorn fand ich über einen Artikel in einer Sommerausgabe des New Yorker. Das Magazin war aus dem Gepäck eines unserer WG-Zaungäste, in diesem Fall ein sanfter Jazzpianist, in der Klolektüre gelandet. 

In High Maintenance geht ein radfahrender Gras-Dealer in New York (meistens in Brooklyn) seiner Arbeit nach. Er besucht die Leute zuhause und erlebt Geschichten mit schrägen Typen; ein prokrastinierender Schriftsteller in Frauenkleidern, eine krebskranke Frau ohne Appetit, zwei Superarschlöcher, ein verkorkstes Pesachfest. 

Die Episoden variieren in ihrer Länge zwischen 5 und 15 Minuten - das Netzformat befreit von festen Längenvorgaben. Nicht nur merkt man allen Beteiligten große Freude bei der Arbeit an - auch die Form des Geschichtenerzählens überzeugt durch Humor und menschliches Gespür. 

Die hier verlinkte Episode, Quasim zeigt einen jungen Mann, der nach dem "Uberman-schedule" lebt. Er schläft pro Tag nur zwei Stunden, verteilt auf sechs 20-minütige Einheiten. Ein Anreiz, mich durch die Schlafartikelsammlung bei Wikipedia zu lesen. 

I think I sleep segmented...


A web series.

Created / Written / Directed By: Katja Blichfeld and Ben Sinclair
Executive Produced By: Katja Blichfeld, Russell Gregory, Ben Sinclair

For more episodes visit helpingyoumaintain.com/episodes

10.09.2014

31.08.2014

Bild des Tages #68

A wie August

Dieser Monat war Arbeit. Die Zeit bestand nur aus Fahren, Training, Proben und Büroarbeit. Heute Abend tanzen wir zum letzten Mal mit der koreanischen Trust Dance Company auf der Domtreppe, in der St. Gertrud Kirche und im Rautenstrauch Joest Museum.

Ob es nochmal sommert?

28.07.2014

Zurück aus Tschechien


Gestern Abend bin ich vom zweiwöchigen Sommerlager in Tschechien zurückgekehrt. Zum ersten Mal leitete ich für die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. ein Sommerlager zum Thema Performance Kunst. Wir hatten 9 Teilnehmer aus 5 Ländern, mit denen wir im Kulturzentrum von Lenka Holikova im nordböhmischen Řehlovice arbeiteten. Am Ende gab es eine lustige Abschlussvorstellung, zum Teil in diesem Raum, der sich wunderbar für Klänge eignete.

11.07.2014

Bild des Tages #67


Ein unverschöntes Bild zur Wetterlage

07.07.2014

Glückliche Fische in Kiribati!

umwelt  Fischereiverbot in Kiribati Butaritari Kiribati
Butaritari, Kiribati
© KevGuy4101 / flickr.com (CC BY 2.0)

Ein Leser meines Buches "Richtung Kiribati" schickte mir diesen hoffnungsvollen Link. Der Inselstaat Kiribati hat sich trotz seiner Armut dazu entschieden, die Fischerei zu beenden. 

03.07.2014

IP-Tanz | Time is time is ...

Wo ist oben, wo ist unten? Jelena Pietjou bei der Arbeit für IP-Tanz

 

"time is time is ..."

 

oder „Man hat mich der Zeit beraubt"

Teil 3 aus der Reihe „tanzSTOPP“ von IP-Tanz

ein Kooperationsprojekt mit der TrustDanceCompany Seoul

Première: 29. August 2014
weitere Vorstellungen
30. und 31. August 2014
an allen Tagen:
Kulturkirche St. Gertrud &
Rautenstrauch-Joest Museum Köln

Choreographie Ilona Pászthy, Hyeonhee Kim
Tanz/Performance Yuta Hamaguchi, Jelena Pietjou, Max Pothmann
sowie Tänzer der TrustDanceCompany
Bühnenbild miegL
Musik Zsolt Varga
Videoinstallation Karl-Heinz Stenz
Dramaturgie Judith Ouwens