15.08.2018

Fokus und Konzentration

Seit Mitte Januar arbeite ich an einem Roman. Die ersten drei Monate dieser Zeit verbrachte ich auf der griechischen Insel Ithaka in einem Häuschen am Meer (sieh frühere Posts). Fokus und Konzentration fielen mir dort leicht. Es gab schlichtweg kaum Ablenkung von meinem Vorhaben: Jeden Tag stand ich mit der Sonne auf und konnte mich ganz dem Schreiben widmen.
Problematisch wurde in diesem Setting vielmehr der Körper: Vom unergonomischen Arbeiten am Laptop bekam ich Nackenschmerzen und einen Tennisarm.

Mitte April kam ich zurück nach Köln. Seit einiger Zeit arbeite ich nachmittags wieder regulär. Jeden Morgen setze ich mich an meinen Text. Jonathan Frantzen hat einmal ungefähr gesagt, man können kein Buch schreiben, wenn man an seinem Arbeitsplatz einen Internetzugang hat. Ganz falsch ist das nicht. Wie leicht man sich in Recherchen verliert oder sich gleich ganz ablenken lässt von der eigentlichen Arbeit, nämlich dem Schreiben der Geschichte.

Zufällig bin ich auf die wunderbar simple "Breathing Exercise" von Google gestoßen. Mir hilft sie, das Zentrum wiederzufinden, wenn es verloren geht:


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